Im Alter von 12 Jahren begann ich, dem Willen meines Vaters gehorchend, mit dem Ringen. Ganze zwei Jahre wälzte ich mich im Training und in Wettkämpfen mit anderen Jungen auf den Ringermatten. Ich verlor jedoch meistens, weil ich schwächer und kleiner als die anderen war.


Schließlich kehrte ich der Kampfsportwelt erstmal den Rücken, um mich gefährlichen Sportarten, wie Tennis und Leichtatlethik, zu widmen. Die Faszination am Zweikampf ließ mich jedoch nie so ganz los und so „studierte“ ich in dieser Zeit, wie fast alle Jungen in meinem Alter, intensivst die im Fernsehen ausgestrahlten KungFu-Filme.


Mit 15 Jahren bereitete ich dann mein Comeback vor und trat, inspiriert durch „Karate Tiger 1“, in eine Karateschule ein. Fast gleichzeitig begann meine Schwester mit dem Training einer Selbstverteidigung, von der niemand in meinem Umkreis bis dato je gehört hatte: Wing Tsun.


Nach etlichen erfolglosen Versuchen, meine Schwester von MEINER Kampfsportart zu überzeugen nahm ich schließlich selbst mal an einem Probetraining bei ihrer ominösen Selbstverteidigung teil und war sofort von der Effektivität dieser Kampfkunst begeistert. Ich kündigte umgehend meine Mitgliedschaft im Karateverein und begann dann im Alter von 16 Jahren mit dem Training in der Kampfkunst Wing Tsun, der ich bis heute treu geblieben bin.


Im Laufe meiner WT-Karriere habe ich diverse Verbände kennengelernt und trainierte Wing Tsun unter folgenden Sifus:

Sifu Kernspecht, Sifu Ataseven, Sifu Andreas Groß, Sifu Gefeke von Schadow, Sifu Martin Dragos. Die Wing Tsun Interpretation von Sifu Martin Dragos hat mich dabei am meisten geprägt, da sie aus einer Sicht für den Nahkampf überlegene strukturelle Konzepte und Kraftarbeit aufwies.


Im Jahr 2005 gründete ich zusammen mit Sifu Axel auch eine Kampfkunstschule für Dragos Wing Tsun in Hannover.


Im Jahr 2007 bestand ich die Prüfung zum 2. Technikergrad.


Im April 2009 erhielt ich den Ehrentitel "Sifu of Wing Tsun" von Dai-Sifu Martin Dragos.


2011 bestand ich dann die Prüfung zum 3.Technikergrad und im Jahr 2013 wurde mir schließlich der 4.TG

Verliehen.


Mitte 2015 beendete ich die gesamten waffenlosen Wing Tsun-Programme bei Sifu Martin Dragos und lernte von ihm die Doppelmessertechniken kennen.


Dezember 2016 entschlossen sich Sifu Axel und ich, unter dem Namen Wing Tsun Core unsere eigenen Wege zu gehen und das Training praxisnäher und kampfbetonter zu gestalten.


Sifu Hardy Stern
Wing Tsun seit:
1992

Wie kam ich zum  WT?


Motiviert von vielen Kung-Fu Filmen war ich schon länger auf der Suche nach einer Kampfkunst. Da ich kein Schwergewicht bin / war suchte ich eine Kampfkunst, womit sich auch ein "schwächerer" Mensch verteidigen kann.


Meine ersten Erfahrungen mit Judo begeisterten mich nicht für Kampfsport. Als ich über meinen damaligen Sifu und das WT-System einen Artikel in einer Zeitung las, absolvierte ich ein Probetraining und war auf Anhieb begeistert.


2004 bestand ich die Prüfung zum 1. Technikergrad.


2005 traf ich Dai-Sifu Martin Dragos und ich entschloss mich zu einem Verbandswechsel, da seine Philosophie

von Wing Tsun mit meinen gesteckten Zielen gut harmoniert.


In diesem Jahr gründete ich zusammen mit Sifu Hardy auch eine Kampfkunstschule für Dragos Wing Tsun in Hannover.


Am 30.11.07 bestand ich die Prüfung zum 2. Technikergrad.


Im Juni 2009 erhielt ich den Ehrentitel "Sifu of Wing Tsun" von Dai-Sifu Martin Dragos.


Am 25.09.2011 wurde mir schließlich der 3.Technikergrad verliehen.


Mitte 2015 beendete ich die gesamten waffenlosen Wing Tsun-Programme bei Sifu Martin Dragos und lernte von ihm die Doppelmessertechniken kennen.


Dezember 2016 entschlossen sich Sifu Hardy und ich unter dem Namen Wing Tsun Core unsere eigenen Wege zu gehen und das Training praxisnäher und kampfbetonter zu gestalten.

Sifu Axel Kienast
Wing Tsun seit:
1993

Schon als kleines Kind hatte ich Interesse an verschiedenen Kampfsportarten. Aus diesem Grund habe ich mit 9 Jahren persische Ringen angefangen. Mit 10 Jahren lernte ich Karate kennen und trainierte diesen Kampfsport bis zu meinem 18ten Lebensjahr. In dieser Zeit beschäftigte ich mich aber auch mit Kung Fu und Boxen. Nach längerer Pause hab ich dann im Jahr 2005 in Deutschland mit dem Ving Chun Training bei Birol Özden begonnen und war dort bis 2008. Seit Ende 2010 trainiere ich im Defenceclub Hannover bei Sifu Axel und Sifu Hardy.

Alireza Partovizadeh
Wing Tsun seit:
2005

Trainer für das Kindertraining

Schon zu meiner Grundschulzeit war ich - von Freunden begeistert - ein Freund vom Hand- und Fußball spielen. Jedoch habe ich immer als Torwart gespielt. Mir gefiel der Gedanke als letzte Instanz dem feindlichen Stürmer gegenüberzustehen und seinen Angriff abzuwehren.

Auch durch Freunde motiviert besuchte ich einen Karateverein mit ungefähr 9 Jahren. Leider war das Training sehr unspektakulär und stand in keinem Preis-Leistungsverhältnis. Also doch weiter Handball und Fußball.

Über die Jahre hatte ich gegenüber meinen Eltern immer wieder den Wunsch geäußert mal etwas anderes auszuprobieren, wie zum Beispiel Boxen. Sie erinnerten sich jedoch sehr gut an den Reinfall mit dem Karateverein, verständlicherweise.

Mit 18 Jahren dann kam es wohl zu einem Schlüsselerlebnis. Ein guter Freund nahm schon seit geraumer Zeit am Thaiboxen teil und legte mir oft nahe doch einmal mitzukommen. Letzten Endes ließ ich mich überreden und schaute es mir an.
Ich muss gestehen, dass mich das Training nicht begeisterte. Aber was mich faszinierte waren die Kombinationen, der Zweikampf und auch die Energie, die diese Kämpfer ausstrahlten. Ich besuchte den Unterricht allerdings kein weiteres Mal.
Dafür suchte ich fleißig weiter nach anderen Stilen und Schulen. Vom Thaiboxen, über Taekwondo, über das normale Boxen habe ich mir viel angesehen. Aber entweder gefielen mir die Trainer nicht oder es war zu teuer oder das Training begeisterte mich nicht.

Als ich 2010 nach Hannover gezogen bin, habe ich auch erst hier ein wenig gesucht und bin dann auf den DefenceClub gestoßen. Der Stil, Wing Tsun, war mir bis dato noch nicht bekannt. Durch das einsteigerfreundliche Training und auch die Menschlichkeit, die die Sifus an den Tag legten, unterschrieb ich im März 2011 meinen Vertrag.
Angetrieben auch von anderen Schülern wollte ich besser werden. Was ich erst lernen musste: Training hört nie auf.

Durch das Training des Wing Tsun lernte ich nicht nur ein effektives Selbstverteidungssystem kennen. Ich lernte auch, dass für Fortschritte – egal im Training, im Beruf oder in Freundschaften – immer viel Geduld und Disziplin nötig ist um voran zu kommen.

Niklas Aumann
Wing Tsun seit:
2011

Trainer für das Kindertraining

Ich bin eigentlich ein untypischer WT-Enthusiast: weder war ich als Jugendlicher ein großer Fan von Kung Fu-Filmen, noch kann ich eine typische Karriere in verschiedenen Kampfsportarten vorweisen. Ich jogge zwar bis heute regelmäßig, aber die einzige Sportart, die ich während meiner Studentenzeit im Verein längere Zeit ausübte, war Tischtennis.


Dies änderte sich jedoch im Jahr 2000, als ich beruflich begründet nach Hannover umzog und zufällig einen Flyer für Ving Chung im Verband von Sifu Birol Özden in die Finger bekam. Da war ich aber schon 40 Jahre alt. Das erste Training vermittelte mir das Gefühl, ein System gefunden zu haben, dass perfekt zu mir passt. Bis 2007 blieb ich bei dem Verband.


Als Wissenschaftler bin ich mit systematischem Denken gut vertraut, aber was mich von Anfang an bei Wing Tsun faszinierte, war, dass es allein auf erlernten Reflexen und Körpergefühl aufbaut: Stabilität, Widerstand, vielfältige Kombinatorik und Kampfsystematik - all das hat bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt. Je weiter ich komme, desto besser verstehe ich die Zusammenhänge und es gibt keine stumpfen Routinen. Jede Traningsstunde bei den Sifus bringt mich weiter. Diese körperlichen Lernerfahrungen sind mein persönlicher Ausgleich zum Alltag als Wissenschaftler.  


Seit 2007 trainiere ich im Defenceclub Hannover bei Sifu Axel und Sifu Hardy und möchte das noch viele Jahre tun. Ich bin momentan (jetzt mit 50+) der „Senior-Schüler“ und vielleicht ein Beweis dafür, dass WT keine Frage des Alters ist.

Reinhard Kopiez
Wing Tsun seit:
2000